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Fritz Steinkellner - Gerhard Gepp

16. 11. bis 22. 12. 2001

 

Fritz Steinkellner 

Das Herumblicken und Umhergehen in der offenen Landschaft hat seine Entsprechung im Entstehen des gemalten Landschaftsbildes, das auch als Abbild und Spur der Fingerbewegungen zu sehen ist. Ein Ping Pong, nennt es FRITZ STEINKELLNER, zwischen gefundener Vorlage und Bild, zwischen Farbpalette und Bildfarben. Wenn diese lebendige Übertragungsarbeit zu Ende ist, bleiben die Farbpaletten als Abfall zurück: Steinkellner sammelt sie, bewahrt sie als Dokumente des Arbeitsprozesses auf und stellt sie auch, indem er sie als Reihen kleiner Farbfelder zu eigenständigen Bildern anordnet. Ein weiteres Ping Pong also: hier die Reihe der hergestellten Landschaftsbilder, dort die Reihe der Farbpalettenbilder. Im leeren Raum zwischen den beiden einander begleitenden Reihen lassen sich die Wege der Hand ausmalen. Steinkellner öffnet so den Blick in ein greifbares Handwerk und zugleich in die unsichere Scheinwelt der Bilder.

Ernst Nowak

Gerhard Gepp

Im Zentrum von GERHARD GEPPS Bildfindungen steht immer der Mensch in seiner psychischen Befindlichkeit, die der Künstler mit Humor und Satire kommentiert. Wenn auch die Pointe ein entscheidender Aspekt des Inhaltlichen ist, so unterscheiden sich Gepps Zeichnungen, Malereien, Collagen und Skulpturen dennoch entschieden von üblichen Karikaturen. Seine Figuren repräsentieren den Menschen im allgemeinen, nehmen nicht direkt zu einem politischen oder gesellschaftlichen Thema Bezug.

Florian Steininger

Fritz Steinkellner:

Gerhard Gepp: