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Mano Lindner

23. 1. bis 14. 2. 2004

 

Mano Lindner (1953–2002)

Der aus Graz stammende Bildhauer, Maler und Zeichner studierte nach Abschluss der Kunstgewerbeschule in Graz (Bildhauerei bei Josef Pillhofer) und an der Akademie der Bildenden Künste Wien (bei Joannis Avramidis).

Ab 1984 freischaffend tätig, zählt er zu den Nachwuchshoffnungen der österreichischen Kunstszene, gewinnt Wettbewerbe, zeigt seine Arbeiten in Einzelausstellungen (u.a. Grazer Joanneum, Alte Schmiede).

Ende der 80er Jahre zog er sich aus dem „Kunstbetrieb“ in die Abgeschiedenheit des nördlichen Weinviertels zurück. In einem, von eigener Hand revitalisierten alten Bauernhaus hat Lindner eine Reihe ganz außergewöhnlicher und beeindruckender Arbeiten geschaffen: symbolhaft verdichtete Bilder und auf das Wesentliche reduzierte Skulpturen von berührender Intensität und von großer Sinnlichkeit, die von ihrem Betrachter exakt das einfordern, was sie auch zu vermitteln bereit sind – ein ganz und gar außergewöhnlich hohes Maß an Sensibilität. Formal immer streng und inhaltlich einen ungeheuer spannenden Bogen an verschlüsselten Botschaften abdeckend, gehört Linders unaufdringliche und dennoch bewegende Schöpfungen wohl mit zu den Ausdrucksstärksten, was die österreichische Gegenwartskunst zu bieten hat... 

(auszugsweise aus „Deviant auf dem Land“, F. Falk)

Fotos aus der Ausstellung: