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Heinrich Tahedl

(1907-1985)

 

31. August bis 6. Oktober 2007

 

  Nach dem Krieg ist Heinrich Tahedl (1907-1985) als Gestalter von Glasgemälden, Mosaiken und Wandbildern für mehr als hundert Gebäude, vor allem für kirchliche Bauten, hervorgetreten. Viel weniger bekannt sind seine farbintensiven, oft zeichenhaft abstrakten Gemälde, die ab den 60er Jahren einen wichtigen Beitrag zur ungegenständlichen Malerei in Österreich darstellen. Zu Lebzeiten des Künstlers wurden diese Arbeiten ein einziges Mal, 1982 auf der Schallaburg, gezeigt.
Anlässlich des 100. Geburtstags von Heinrich Tahedl widmet das NÖ Dokumentationszentrum dem Künstler eine umfassende Ausstellung seiner Gemälde und Zeichnungen. Die Leihgaben stammen zum überwiegenden Teil aus Privatbesitz. Mit dieser Präsentation und einem dazu erscheinendem Katalog soll der hohe Rang dieses Künstlers, der Zeit seines Lebens eng mit Niederösterreich verbunden war, wieder ins Bewusstsein gerufen werden.

Wolfgang Hilger

     

 

Fotos aus der Ausstellung: