Information - Ausstellungen - Veranstaltungen - Archiv - Kontakt - Landesverband - Links - Presse

niederösterreichkulturpreisträger 2007

Franz Grabmayr - Würdigungspreis Bildende Kunst

Gabi Mitterer - Anerkennungspreis Bildende Kunst

Bernhard Hosa - Anerkennungspreis Bildende Kunst

25. Jänner bis 24. Februar 2008

 

 

 

 

Alljährlich präsentiert das NÖDOK in seiner ersten Ausstellung im Jahr die NÖ Kulturpreisträger


Franz Grabmayr

Farbekstatiker

Franz Grabmayrs abstrakte Werke definieren sich durch eine autonome Materialästhetik. Jeden Betrachter fasziniert der Auftrag der pastosen Farbe, die in aller Regel mit dem Palettmesser erfolgt. Neben Pigmenten und Leinöl verwendet der Künstler auch Koksasche und Sand. Diese Bilder sind nicht glatt, ihre Oberflächen bringen die Farbe in Schwingung, die Materie tanzt gleichsam. Verglichen mit den ungegenständlichen Farbmalern, die ihre Oberflächen meist sehr luzid bearbeiten und immer wieder eine lasierende Schicht nach der anderen auftragen, um einen meditativen Effekt zu erzeugen, ist Franz Grabmayrs Farbwelt eine durch und durch materielle. Die Erde, die Bäume, der Wurzelstock – das sind seine Bildbezüge.

Tayfun Belgin


Gabi Mitterer

Pinsel versus Pixel

Auch wenn Fotografie und neue Medien nach wie vor in ihrem Werk präsent sind, setzte Gabi Mitterer den Schwerpunkt ihres OEvres in den letzten Jahren vor allem im Medium der Malerei und stellte diese traditionelle Technik mit der neuen Computertechnologie in Verbindung.
Konstruktionen von Bildern, das Spiel mit der zweidimensionalen Ebene
und der Raumsuggestion sowie die Illusion der Wahrnehmung bilden die Basis ihrer Farbverläufe und Schattenwürfe und zeigen ebenso wie die aktuellen linearen Bildkompositionen das Interesse der Künstlerin an den malereiimmanenten Fragestellungen wie Raum und Licht.

Silvie Aigner


Bernhard Hosa

Die Kunst des Alltäglichen

Zwei übereinander gehängte Blechkübel, der obere, mit Wasser gefüllt, hat ein Loch. Es tropft unerbittlich in den unteren, bis der obere Kübel leer ist. An der Wand Statistiken zum Trinkwasservorkommen, penibel recherchiert, mit harten Fakten belegt. Auszüge aus den Menschenrechten zum Thema Wasser ergänzen die Dokumentation in einem aus Standardbaumaterial gefertigten engen Raum.

Bernhard Hosa beschäftigt sich in seinen Arbeiten empirisch und emotionslos mit physischer und psychischer Gewalt. Er verwendet Dinge aus dem Alltagsle-ben – Müll, Erde und Schmutz. Er hält fest, was „stinkt“ in der Gesellschaft, klagt an, aber moralisiert nicht.

Christiane Krejs

     

Fotos aus der Ausstellung: 

 

Franz Grabmayr

Bernhard Hosa
Gabi Mitterer