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Melcher



MAXIMILIAN MELCHER
1922 – 2002

 

6. November bis 4. Dezember 2009

 

 

Die sinnloseste und absurdeste aller Tätigkeiten ist die künstlerische. Um der scheinbaren Sinnlosigkeit der Existenz Sinn zu geben, um in bildnerischer Tätigkeit etwas festzuhalten, wo alles zwischen den Fingern zerrinnt und andere große Worte kann man dagegensetzen. Seine eigene Wirklichkeit schaffen, um darin geborgen zu sein, um die andere, schale, abgegriffene Wirklichkeit angreifen zu können, um zu kämpfen, gegen
sich, die anderen, gegen die Windmühlen, zu gewinnen, zu verlieren, stark und schwach zu sein in einem. Stärke bewundern aus eigener Schwäche, Schwäche verstehen aus eigener Stärke. Menschlich sein, allzumenschlich sein müssen, Flügel haben, doch mit beiden Füßen angenagelt sein, leben und überleben müssen.

Maximilian Melcher

Fotos aus der Ausstellung: