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niederösterreichkulturpreisträger 2009
15. Jänner bis 14. Februar 2010 | ||
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Alljährlich präsentiert das NÖDOK in seiner ersten Ausstellung im Jahr die NÖ Kulturpreisträger Christine u. Irene Hohenbüchler Das Interesse an einem erweiterten Kunstbegriff führt in unserem gemeinsamen Arbeiten zu einem Kombinieren von unterschiedlichsten Materialien und Medien: Dieser Kunstbegriff liegt in der Vielfältigkeit des kulturellen Feldes und knüpft an unterschiedliche Aspekte an: soziales Clemens Fürtler Clemens Fürtler konzipiert und baut architektonische Modelle, die ausschließlich aus Straßen und Schienen bestehen. Sie erinnern an Parkhäuser, Autobahnknoten oder mehrstöckige Highways. Die Infrastruktur Straße oder Schiene, die uns als Verbindung dient und ein leichteres Fortkommen von A nach B gewährleistet, ist in Fürtlers Endlosschleifen ad absurdum geführt. Es gibt weder Start noch Ziel, weder Abfahrtsort noch Destination. Die Straße oder Schiene funktioniert als Mittel, das Innere der Modelle mit kleinen Licht-oder Kamerafahrzeugen zu erschließen. Fürtlers gesamtes künstlerisches Schaffen bezieht sich Nikolaus Gansterer In konzentrischen Kreisen nähert sich Nikolaus Gansterer seinem Untersuchungsobjekt. Komplexe Versuchsanordnungen führen ihn Schritt für Schritt an die gestellte Thematik heran. Die Neugierde treibt ihn dazu, sich diverser wissenschaftlicher Methoden zu bedienen und sie für seine künstlerischen Arbeiten einzusetzen. Seine produzierten Ergebnisse sind nicht abstrakte Zahlen und Daten wie in der Wissenschaft. Nikolaus Gansterer “baut Welten”. Welten, die mit den Sinnen wahrnehmbar sind, die emotional bewegen und nicht Lösungen anbieten, sondern Fragen aufwerfen. Seine Experimente sind “Streitfelder”, wie er sagt. Sie sind offen für jegliche Interpretation und bearbeiten sozial-politische aber auch philosophische Themen. Niemals steht der Mensch selbst im Mittelpunkt, sondern immer das was er produziert, was ihn bewegt. Constanze Ruhm X Love Scenes ist der fünfte Teil des als Serie angelegten Projektes X Characters, in dessen Mittelpunkt der Versuch steht, die Identitäten ikonischer weiblicher Figuren aus der Kinomoderne als zeitgenössische Versionen fortzuschreiben. Die bisher realisierten Produktionen (A Memory of the Players, 2001; Coming Attraction, 2002; X Characters/ RE(hers) AL, 2003; X NaNa/Subroutine, 2004; X Love Scenes, 2006/7) sind interdisziplinär angelegt und untersuchen Formen weiblicher Identität innerhalb zeitgenössischer Kunstpraxen mit Blick auf die Geschichte Ricarda Denzer Dem formalen Konzept von Denzers Arbeiten liegt eine dokumentarische Praxis zugrunde: In einem obsessiven Akt des Sammelns werden Audiound Filmbänder aufgezeichnet, Interviews geführt, Texte gelesen und Markus Wintersberger Das bisherige Werk des Medienkünstlers Markus Wintersberger ist ein bestechendes Beispiel dafür, wie sehr das Instrumentarium der elektronisch-technischen Medien das künstlerische Arbeiten in der bildenden Kunst erweitert und bereichert. Es zeigt aber vor allem ein
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Fotos aus der Ausstellung: | |||
| Christine u. Irene Hohenbüchler: | |||
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| Clemens Fürtler: | |||
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Nikolaus Gansterer: |
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| Constanze Ruhm: | |||
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| Ricarda Denzer: | |||
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| Markus Wintersberger: | |||
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