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Walter Berger – Fritz Ruprechter

 

15. 01. 2011 bis 13. 02. 2011

 

Walter Berger

EINBLICKE

Walter Berger zeigt Arbeiten aus den letzten 20 Jahren.
Rotationsbilder in Acryltechnik, Photoarbeiten, verwirklichte u. nichtverwirklichte Projekte von Kunst im öffentlichen Raum.
Phtotographische und geologische Spurensicherung aus der Sandgrube Winzing und dem Traisenfluß bei St. Pölten.
Recyclingobjekte sind nach langer Zeit ebenfalls ausgestellt.
Bei den großformatigen Rotationsbildern wird mit einer von Berger weiterentwickelten Drippingtechnick Bewegung auf die Fläche gebannt.Punkt und Linie beeinflussen die gestaltspsychologische Wahrnehmung der Schwingungsaufzeichnung."Das Pantheon in Rom, Inside-Outside ist eine 24 teilige Photoarbeit aus dem Jahre 1995 und wird erstmals gezeigt.
Die "Recyclingobjekte" Tisch, Liege, Malerstockerl sind Vorgänger für die später entworfenen "Benützbaren Raumprojekte" die
im BRG Hollabrunn"Die Danaiden.... oder die Schule des Flaneurs" und im KWI Haus "Das Foyer des Flaneurs" integriert sind.

 

Fritz Ruprechter

GENAUE UNGENAUIGKEITEN

Ruprechter gestaltet meist Bildserien, wobei die einzelnen Bilder in sich bereits serielle Strukturen aufweisen. Man könnte auch von Bilderketten sprechen, deren Einzelteile in sich Strukturen der Verkettung aufweisen. Es spiegelt sich also das Eine im Ganzen und das Ganze im Einen. Es ist eine Art von mittelbarer Malerei, die nur auf den ersten Blick eine perfekte und gleichmäßige Malstruktur aufweist. In Wirklichkeit jedoch kennzeichnet diese Bilder das Prinzip der Verzahnung und Verschiebung und eine Struktur, die sich aus der Abweichung vom Symmetrischen und Metrischen erschließt. Es ist eine syncopische Malerei, um in der Terminologie der Musik zu argumentieren, die sich dem perfektem Ebenmaß entzieht und die bewusst auf Irritation setzt.

Das sind also Arbeiten, die ganz absichtlich das Fehlerhafte oder das Ungenaue kultivieren, also ein bewusstes ironisches Unterlaufen des Perfektionismus und der klaren Berechenbarkeit zu Inhalt haben. Zum Thema wird hier auch die Unmöglichkeit, alles im Vorhinein kalkulieren und kontrollieren zu können. Aber auch die Betrachter bzw. deren Reaktionen und Interpretationen sind ja niemals a priori planbar. Als Betrachter hat jeder von ihnen Erfahrungen und Erwartungen, die sich von jenen der anderen unterscheiden. Weil aber jeder andere Prioritäten und Akzente setzt, wäre das Anbieten einer einzigen und eindeutigen Lösung von vorneherein ein müßiges und naives Unterfangen. Aus diesem Grund besteht genaue Kommuni­kation oft genug einfach darin, sehr genau ungenau zu sein. Diese unhintergehbare Erfahrung der Kunstbetrachtung scheint Ruprechter quasi von vornherein in seiner Werkproduktion zu thematisieren.

Rainer Fuchs
Ausschnitt aus einer Rede zu den Arbeiten von Fritz Ruprechter

     
      

Ausstellungsunterlagen zum Download:

Führungsunterlage durch die Ausstellungsräume

Biografien:

Walter Berger

Fritz Ruprechter

Berichterstattung in P3-TV P3TV

Fotos aus der Ausstellung:
 
Walter Berger:  
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Fritz Ruprechter  
   
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