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Das alchimistische Werk
Die Alchimie war immer das, was wir heute als
ganzheitliche Wissenschaft bezeichnen würden. Der Laie glaubt im
allgemeinen, dass die Alchimie
sich bemüht habe, simples Blei in Gold zu verwandeln.
Der größte Stolperstein beim
Verständnis der Alchimie scheint für das moderne Denken, die
eigenartige Verbindung von Physischen und Psychischem zu sein, die
nicht zwischen unbelebter Materie und inneren Zuständen
unterscheidet. »In den alchimistischen Schriften sind physisches
Gold und psychisches Gold dasselbe und seine Ausgangssubstanz findet
sich innerhalb wie außerhalb des Alchimisten«. Diese Feststellung
und Definition der Alchimisten ist sehr wichtig, trifft es doch den
Kern dieser Ausstellung und seiner
daran beteiligten KünstlerInnen. Er ist hier ein Forscher
nach dem Licht oder nach dem Gold der Erkenntnis über Materie und
Antimaterie.
Der Künstler als moderner
Alchimist, der uralte Fragen über das Sein und Wesen des Menschen
stellt.
Es sind dies Künstler aus
Deutschland, Ungarn und Österreich die zu dieser Ausstellung
eingeladen worden sind. Sie alle folgen mehr oder weniger diesen
Ansatz des alchimistischen Strebens, bewusst oder unbewusst, manche
apokalyptisch ernst, poetisch verträumt oder augenzwinkernd lächelnd.
Text und Kurator: J. Ch. Einfalt
Teilnehmende Künstlerinnen und
Künstler:
Peter Pál Partek, Barbara
Bernsteiner, Petra Buchegger, Helga Cmelka & Robert Svoboda,
Peter Gric, Günther Gross, Regina Hadraba, Markus Hofer, Hans W.
Koch, Georg Planer & Elke Maier, Ramacher & Einfalt, Ulla
Reitmayr, Hannes Scheucher, Monika Triska-Schaudy, Andreas Wagner,
Annet Wirsing.
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