![]() |
Information - Ausstellungen - Veranstaltungen - Archiv - Kontakt - Landesverband - Links - Presse |
||
Presseinformation:
|
|
Lisl
Ponger Konzepte
– Strukturen – Wandlungen Lisl Ponger wird aufgrund der Medien, die sie seit den 70er-Jahren bevorzugt verwendet, gerne unter die Fotografinnen und Filmerinnen eingereiht. Sie sollte jedoch als Konzeptkünstlerin bezeichnet werden, gleichzeitig als Analytikerin an der Schnittstelle zwischen Kunst, Wissenschaft und Leben. Um die Ideen ihrer gedanklichen und tatsächlichen Reisen umzusetzen, greift sie zu Fotografie und Film, ist dabei aber auch Sammlerin und Inszenatorin von Räumen. In ihrem auf diversen Flohmärkten zusammengetragenen Fundus finden sich Andenkenstücke und sogar Filme, die neu aufbereitet werden, Bilder alter und moderner MeisterInnen, dazu Stoffe, Schuhe, Vorhänge und Möbel – oft im Imperial- oder Orientlook. Alle diese Objekte werden herangezogen, um Identitätsbefragungen durchzuführen. In
einer Serie neuer Selbstbildnisse stellt sich Lisl Ponger als „Xenographin“
dar, die sich selbst in dieses Found Footage-Material kleidet und mit
Tourismuskitsch-Idolen umgibt, die plötzlich gleichgestellt sind mit den
„echten“ Idolen, Masken und magischen Gegenständen...
Brigitte
Borchhardt-Birbaumer Brigitte
Pamperl Grenzen
spüren und verschieben In
meiner künstlerischen Arbeit versuche ich Grenzen zu hinterfragen. So
sind räumliche Begrenzungen ein Thema. Räume entstehen durch Begrenzung.
Diese Begrenzung wird gewünscht, gibt Sicherheit und kann gleichzeitig
als Einengung empfunden werden. Ich setze Begrenzungen in
starr-beweglicher und wieder teilbarer Form um eine mögliche
Weiterbewegung nicht zu behindern. Im nicht visuellen Bereich sind die
Grenzen: Normen, Regeln und Codierungen, welche das Leben bewusst und
unbemerkt bestimmen und eingrenzen. Codierungen genetischer und
materieller Werte versuche ich zu überprüfen und darzustellen. „Ich
spiele“ mit optischem Vermischen und Überlagern von Gen – und Barcode
ein scheinbar unendliches Spiel, dessen Grenzen und Auswirkungen wir im
realen Leben nicht einschätzen und wahrnehmen können. Hilde
Fuchs Suche
nach Existenz – Ergründung der Mitte Hilde
Fuchs schaut gerne auf das Darunter, auf die Grundlagen einer Sache, einer
Existenz. Sie sucht den „Boden unter den Füßen“ und den Blick auf
das „schnell Übergangene“ und unternimmt den Versuch, auf dem Gebiet
ihres eigenen Kunstschaffens kein „Betreten Verboten“ als gegeben zu
nehmen – so ist es zu verstehen, dass sie sich eine Woche lang im
Selbstexperiment täglich nur monochrom nach einer Farbe ernährt und sich
dann zwei Stunden lang ein selbstgebautes Mikrofon auf den Bauch legt, um
die Möglichkeit eines semantischen Bezugs zur Wortschöpfung
„Farbton“ zu erkunden – das „Betreten Verboten“ vor der Stufe
zur Pseudowissenschaft wird nicht als Hindernis sondern als Ausgangspunkt
einer tatsächlichen Selbsterfahrung benutzt... Tina
Kosak Peter
Tscherkassky Manufraktur
– vom Found Footage zum Laserpointer ...Sein
eigener Weg zur Filmpraxis führte über die Theorie: Tscherkassky
studierte Philosophie in Wien und Berlin. In Berlin war es auch, wo er
1979 mit dem Super-8-Format seine ersten filmischen Experimente
realisierte. Sechs Jahre später folgte der erste 35mm-Film „Manufraktur“.
Das war zugleich der erste mit gefundenem Filmmaterial, sein erster „Found
Footage“-Film, hergestellt in jener Dunkelkammer, die er sich als
Jugendlicher im elterlichen Haus in Mistelbach eingerichtet hatte. ...Der
internationale Durchbruch als Filmkünstler kam 1999: mit seinem Film „Outer
Space“. „Outer Space“ ist ebenfalls ein Werk aus gefundenem
Filmmaterial, ein zehnminütiges Destillat aus einem Hollywood-Horrorfilm.
Zu mehr als 80 Festivals wurde „Outer Space“ weltweit eingeladen und
auf diesem Triumphzug mit 18 Preisen ausgezeichnet. ...sein
kleines Studio, oder seine „Filmmanufraktur“, wie er es nennt, hat
sich Peter Tscherkassky mittlerweile im südlichen Weinviertel
eingerichtet. Mittels einer aufwendigen handwerklichen Kopiertechnik
belichtet der Künstler bis hin zum Einzelkader neu und erzielt mit einem
Laserpointer als wichtigstes Werkzeug seine flackernden, visuell
aufregenden Hervorhebungen... Brigitta
Burger-Utzer Kerstin
Cmelka Bewegung
– Manipulation – Irritation Kerstin
Cmelkas bisherige Veröffentlichungen lassen sich grob als filmische
Bearbeitungen von Körper und Räumen charakterisieren. Wesentlich daran
ist, dass die (weitgehend stummen) Filme nicht am Schneidetisch, sondern
bereits in der Kamera entstehen: Kerstin
Cmelka setzt dabei unter anderem Mehrfachbelichtungen und Masken ein,
macht also Gebrauch von den ältesten „special effects“ des Kinos. Die
vorfilmische Wirklichkeit, das Abgebildete, wird auf diese Weise einem
diskreten Verfremdungsprozess unterzogen. Verschiedene Zeitebenen legen
sich über- und nebeneinander, Körper generieren geisterhafte Doppelgänger,
stabile räumliche Strukturen geraten kaum merklich in Bewegung... Isabella
Reicher Martin
Anibas Metamorphosen
im experimentellen Film Martin
Anibas zeichnet Stimmungsbilder auf Papier und lässt diese zu bewegten
Animationsbildern werden. In seinem letzten Film „Pique-Nique“ (2001)
bringt er diese Technik virtuos zum Einsatz und lässt den Betrachterlnnen
viel Freiraum für eigene Assoziationen. Die Animationsfilme von Martin
Anibas erzählen keine Geschichten, sondern kreisen um dynamische,
rhythmische Metamorphosen oder beschäftigen sich mit gegenstandslosen
Farbkompositionen. Sie haben einerseits Bezüge zum abstrakten Film der
20er-Jahre, anderseits greifen sie Aspekte des hand-painted film des durch
Oskar Fischinger inspirierten US-amerikanischen
West-Coast-Experimentalfilms auf. Christine
Dollhofer |
|
|
Download Pressetext noekulturpreistraeger 2003
|
|
|
Pressefotos
honorarfrei bei Namensnennung (NÖDOK) |
|
Lisl Ponger, |
|
Peter Tscherkassky, |
|
Pressetinfos für weitere Ausstellungen des NÖDOK
2004:
Presseinfo und Bilder Mano Lindner
2003:
Presseinfo und Bilder NÖ Kulturpreisträger 02
Presseinfo Roman Scheidl, Wort + Bild
Presseinfo »Das alchimische Werk«
Presseinfo »Kunst aus Tschechien«, »Druckgrafik aus Osteuropa«
Presseinfo Zeitzeichen - Jubiläumsausstellung des Mödlinger Künstlerbundes