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Franz Hubmann

Der österreichische Fotograf Franz Hubmann (1914–2007) schlug zunächst eine Laufbahn als Textiltechniker ein. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg beschloss er, sein Hobby zum Beruf zu machen. Als 32-jähriger Familienvater begann Hubmann 1946 eine dreijährige Ausbildung an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. 1954 gründete er gemeinsam mit Karl Pawek magnum - die Zeitschrift für das moderne Leben, dessen Ziel es war, den Menschen behutsam in die neue Welt der Moderne zu führen. Mit Fotoserien, zum Beispiel über das Café Hawelka, gelang Hubmann der Durchbruch als Fotograf und Bildjournalist. Über 60 Jahre lang hielt der »Menschenfotograf« das alltägliche Leben in Großstädten wie Wien, Paris, Hamburg oder New York mit seiner Kamera fest und portraitierte außerdem national und international bekannte Künstler:innen. Im Laufe der Jahrzehnte publizierte er rund 80 Bildbände zu zeitgeschichtlichen, historischen und volkskundlichen Themen. Hubmann gilt in Fachkreisen als der Doyen der österreichischen Fotografie, als der »österreichische Cartier-Bresson«. Wie kaum ein anderer hielt er das spezifisch Österreichische und speziell Wienerische in fotografischen Geschichten und Erzählungen fest.

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